Hauptseite > Startseite

News & Meldungen

Als Menschenrechte werden subjektive Rechte bezeichnet, die jedem Menschen gleichermaßen zustehen. Das Konzept der Menschenrechte geht davon aus, dass alle Menschen allein aufgrund ihres Menschseins mit gleichen Rechten ausgestattet und dass diese egalitär begründeten Rechte universell, unveräußerlich und unteilbar sind. Das Bestehen von Menschenrechten wird heute von fast allen Staaten prinzipiell anerkannt. Die Universalität ist gleichwohl Grundlage politischer Debatten und Auseinandersetzungen.

+Artikelauswahl nach Schlagworten: (klicken zum Aufklappen)

(Kommentare: 1)

ISIS: Die Antwort lautet Rechtsstaatlichkeit und Solidarität

Mit Mitteln von Krieg, Terror und Menschenrechtsverletzungen wird sich die ISIS nicht besiegen lassen. Die ISIS personifiziert die Geister, die die westlichen Staaten selbst riefen, als sie auf das Mittel des Krieges setzten und Menschenrechtsverletzungen legitimierten.  Sie haben dadurch Entststehen und Aufstieg der ISIS erst möglich gemacht. Gewonnen werden kann der Kampf gegen die ISIS nur, wenn Rechtsstaatlichkeit, Solidarität und Menschenwürde zum Maßstab des politischen Handelns gemacht werden. Ob die westlichen Staaten zu einer solchen Umkehr bereit und fähig sind, ist offen.

Weiterlesen …

(Kommentare: 1)

US-Botschafter in der Ukraine Jeffry Pyatt und die Stellvertreterin des US-Außenministers Victoria Nuland mit Petro Poroshenko

Ukraine: Waffenstillstand sofort und die Menschen entscheiden lassen

Spiegel-Online meint, dass ein Waffenstillstand vor allem ein Etappensieg für Putin wäre. Spiegel-Online irrt. Nutzen würde ein Waffenstillstand vor allem den geschundenen Menschen, die durch diesen irrwitzigen Krieg getötet, verletzt und in Stücke gerissen werden. Der Westen hat durch eine verfehlte Politik mit zu einer Katastrophe beigetragen. Der einzige Ausweg ist ein sofortiger Waffenstillstand und nachfolgende Verhandlungen. Die Frage der Aufrechterhaltung der territorialen Integrität der Ukraine wird Gegenstand der Verhandlungen sein müssen.

Weiterlesen …

(Kommentare: 0)

ISIS konnte nur durch die verfehlte Politik der westlichen Staaten aufsteigen

Westliche Staaten stürzten Syrien und Irak in die ISIS-Katastrophe

Die Politik der westlichen Staatengemeinschaft und speziell der USA hat Syrien und Irak in die ISIS-Katastrophe geführt. Dies erkennt nunmehr auch SPD-Fraktionschef Oppermann, indem er den Irakkrieg des George W. Bush als Ursache benennt. Oppermann bleibt aber auf halber Strecke stehen, wenn er zu den NATO-Bomben auf Libyen und der Förderung des bewaffneten Kampfes gegen das Assad-Regime in Syrien schweigt, obwohl ohne beide Aspekte die gegenwärtige Menschenrechtskatastrophe in Syrien und Irak nicht entstanden wäre. Die Förderung des bewaffneten Kampfes in Syrien geschah dabei trotz zahlreicher warnender Stimmen und gegen die entschiedenen Widerspruch der syrischen Oppositionsallianz National Coordination Committee for Democratic Change (NCC), die genau die Katastrophe befürchtete, die nunmehr eingetreten ist. Die Menschenrechtskatastrophe, in die westliche Staaten die Völker Libyens, Syriens und des Irak im Namen der Menschenrechte gestürzt haben, gibt dringend Anlass zur Umkehr und zur Rückkehr zu einer Politik der Kompromissbereitschaft und der friedfertigen Konfliktregulierung. Denn die Kriege im Namen der Menschenrechte haben nicht zur deren Durchsetzung, sondern zu deren weiterer Erodierung und großflächiger Abschaffung geführt. Den Preis für eine verantwortungslose, durch schwerwiegende Fehleinschätzungen und unermessliche Naivität gekennzeichneten westlichen Politik zahlen derzeit die Menschen in Libyen, Syrien und im Irak. Der Preis, den sie zahlen, wird in Toten, Leid und Not gemessen.

Weiterlesen …

(Kommentare: 3)

Zerstörung ist die Folge des Krieges (Foto: Nabak)

Es gibt keine gute Seite im ukrainischen Konflikt

Im Ukraine Konflikt gibt es keine gute Seite, sondern beide Seiten und ihre jeweiligen Unterstützer begehen schwerste Menschenrechtsverletzungen. Beide Seiten tragen die Verantwortung dafür, Teile der Ukraine in ein Kriegsgebiet verwandelt, zahlreiche Zivilisten getötet, enorme Zerstörungen angerichtet und hunderttausende Menschen vertrieben zu haben. Menschenrechtler stehen nicht auf Seiten der Kriegsparteien, sondern auf Seiten des tatsächlichen Interesses der Menschen für Ausgleich und Kompromiss. 

Weiterlesen …

(Kommentare: 69)

Seit dieser öffentlichen Vorführung in einer Pressekonferenz ist Yongyuth Boondee verschwunden

Yongyuth Boondee: Thailänder wird akut von Folter bedroht

Der thailändische politische Gefangene Yongyuth Boondee ist akut von Folter bedroht. Das Militär verweigert jede Auskunft über seinen Aufenthaltsort, erlaubt keinen Anwaltsbesuch und behauptet, der Inhaftierung habe selbst um seine Inhaftierung gebeten. Damit wiederholt sich bei  Yongyuth Boondee ein Muster, welches bereits bei der Thailänderin Kritsuda Khunasaen bestand, die Opfer grausamer Foltermethoden wurde. Nur noch die Weltöffentlichtkeit kann Yongyuth Boondee und die anderen Gefangenen vor Folter und Misshandlung schützen. Alle Leser und Leserinnen von menschenrechte.eu werden gebeten, sich hieran mit Briefen, Email, Faxsendungen und Verlinkungen zu beteiligen.

Weiterlesen …

(Kommentare: 3)

Folteropfer Kritsuda Khunasaen

Folteropfer spricht - Kritsuda Khunasaen gewährt erschütternde Einblicke in die Folterpraxis der thailändischen Militärjunta

Was die junge thailändische Frau Kritsuda Khunasaen über die Folter berichtet, die sie in einer thailändischen Militäreinrichtung erlitt, scheint kein Einzelfall zu sein. Über einen "Einstellungs-Anpassungs-Prozess", zu dem auch Misshandlungen und Folter gehören, versucht die thailändische Militärjunta, jeden Ansatz von Widerspruch gegenüber ihrer Herrschaft zu brechen. Ob ihr dies gelingt, wird entscheidend den Reaktionen der internationalen Gemeinschaft und dem Ausmaß an internationaler Solidarität, welches die politisch Verfolgten in Thailand erhalten, abhängen. Derweil gibt Kritsuda Khunasaen, der die Flucht aus Thailand gelang, einen erschütternden Einblick in die Repressions- und Folterwelt der thailändischen Militärjunta. 

Weiterlesen …

(Kommentare: 1)

Erst die verfehlte westliche Politik führte zum Aufstieg der ISIS

Al Qaida und ISIS: Auch Ergebnis einer verfehlten Politik von USA und Co

Ohne die militärische und politische Unterstützung der afghanischen Mujahedins gegen die damalige Sowjetunion hätte es keine al-Qaida gegeben. Ohne den Krieg gegen den Irak und Libyen, ohne die Forcierung des bewaffneten Kampfes gegen das Assad-Regime in Syrien durch die USA und ihre Verbündeten wäre aus der al-Quaida nicht ihre radikalere ISIS-Abspaltung entstanden. Al-Qaida und ISIS sind in diesem Sinne auch made in USA als Ergebnis einer katastrophal gescheiterten Politik. Dies bedeutet nicht, dass die USA al-Qaida oder ISIS wollten. Sie wollten sie nicht, aber sie schufen durch ihr Handeln die Voraussetzung für ihr Entstehen und das Wachstum ihrer Bedeutsamkeit.

Weiterlesen …

(Kommentare: 0)

Menschenrechte zwischen den Fronten

Die großen Vereinfacher sehen Reiche oder Achsen des Bösen oder des Guten, wo in Wirklichkeit auf allen Seiten Menschenrechtsverletzungen grassieren. Wer für die Menschenrechte eintritt, steht daher zwischen allen Fronten. Er muss dies in Kauf nehmen, wenn er Menschenrechte nicht nur machtstrategisch oder propagandistisch instrumentalisieren, sondern sie tatsächlich durchsetzen möchte. 

Weiterlesen …

(Kommentare: 1)

Thailand: Schikanen der Militärjunta gegen die Familien der politisch Verfolgten

Die thailändische Militärjunta hat dem eigenen Volk jede kritische politische Meinungsäußerung verboten. Mit Schikanen und Drohungen geht sie zudem gegen die Familien der politisch Verfolgten vor, um diese einzuschüchtern oder ihrer habhaft zu werden. In einem Brief an amnesty international und die Asian Human Rights Comission (AHRC) bittet Thantawut Taweewarodomkul, ein Betroffener, um Hilfe. 

Weiterlesen …

(Kommentare: 1)

Diese Bilder weisen auf Raketenbeschuss durch ukrainische Regierungstruppen hin

Ukraine: HRW fordert Druck auf ukrainische Regierung, Raketenangriffe auf Zivilisten zu unterlassen

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft der ukrainischen Regierung vor, Raketen gegen Zivilisten einzusetzen. Einschussstellen wurden durch HRW untersucht und eine Verantwortlichkeit von Regierungstruppen mit großer Wahrscheinlichkeit hieraus abgeleitet. HRW ruft die westlichen Verbündeten der Regierung der Ukraine auf, Druck auf die Regierung auszuüben, um den Raketenbeschuss von Zivilisten zu unterlassen. Ebenfalls fordert HRW die Aufständischen auf, Raketenbeschüsse  zu unterlassen und ihre Waffen und Trupppen nicht in der Nähe von Zivilisten zu positionieren. 

Weiterlesen …

(Kommentare: 9)

IBRAHEEM ABU MUSTAFA/REUTERS

Hölle in Gaza: Ein Krieg gegen Israel, Palästina und den Frieden

Der Krieg, den Israel in Gaza führt, richtet sich mit seinen Auswirkungen nicht gegen die Hamas, sondern gegen das palästinensische Volk und den Frieden. Der Krieg ist keine Niederlage, sondern eine Sieg für die Hamas ebenso wie für Jigal Amir, der einstmals den israelischen Premierminister Jitzchak Rabin erschoss, um Frieden zu verhindern. In Wirklichkeit treffen der Raketenkrieg der Hamas gegen Israel und der Krieg von israelischer Regierung und Armee  gegen Gaza das gleiche 

Ziel; den Frieden. Wenn Menschenrechtsorganisationen, wie Amnesty International, Human Rights Watch oder Medicines Sans Frontieres von Kriegsverbrechen sprechen, darf die Welt nicht peinlich berührt wegschauen, sondern muss konsequent Stellung gegen den Krieg und für den Frieden beziehen. 

Weiterlesen …

(Kommentare: 0)

Krieg ist tödlich - Krieg ist organisierter Massenmord. Diese Wahrheit haben diejenigen im Westen wie im Osten vergessen, die Krieg wieder als Mittel der Politik salonfähig gemacht haben.

So ist Krieg : Flugzeugtragödie über der Ukraine

Die Flugzeugtragödie vom 17.07.2014 hat der weltweiten Öffentlichkeit das hässliche Gesicht des Krieges in Erinnerung gerufen. Doch die Verantwortlichen ergehen sich in Schuldzuweisungen, anstatt den Weg des Eskalation zu verlassen und über einen sofortigen Waffenstillstand das sinnlose Morden zu beenden. 

Weiterlesen …

(Kommentare: 2)

Bild eines Opfers der Folter aus dem Amnesty Bericht

Irakisierung der Ukraine: Menschenrechte zählen für niemanden

In der Ukraine treten irakische Verhältnisse ein mit Menschenrechtsverletzungen auf beiden Seiten. Menschenrechtsverletzungen der Verbündeten werden durch Russland und den Westen jeweils geduldet. Medien, egal ob russisch oder westlich, agieren vorwiegend als Werkzeuge der Kriegspropaganda. Unterstützt wird beidseits Extremismus und Hass, anstatt durch Druck auf beide Seiten, einen dauerhaften Waffenstillstand und echte Verhandlungen für eine Friedenslösung zu ermöglichen.

Weiterlesen …

(Kommentare: 1)

Einst Friedenpartei betrachten Bündnis 90/Die Grünen heute den Krieg als legitimes Mittel der Politik

Bündnis 90/ Die Grünen: Das Erbe der Friedenbewegung heißt Krieg

Die Partei Bündnis 90/Die Grünen ist einen bemerkenswerten Wandel durchlaufen von einer Friedenpartei zu einer Partei, die den Krieg als Mittel der Politik anerkennt. Gleichzeitig beginnen innerhalb der Grünen maßgebliche Personen, allen voran der Parteivorsitzende Özdemir,  eine Wende in der Flüchtlngspolitik der Partei einzuleiten, die die bisherige Solidarität der Grünen mit den Flüchtingen vor Krieg, Unrecht und Not beenden möchte. Die Grünen waren maßgeblicher Teil und Erbverwalterin der Friedensbewegung, doch nun heißt das Erbe der Friedensbewegung Krieg.

Weiterlesen …

(Kommentare: 0)

Wir sollten uns schämen: Libanon nimmt 1,5 Millionen Flüchtlinge aus Syrien auf

Der Libanon nimmt bei einer Gesamtbevölkerung von vier Millionen Einwohnern 1,5 Millionen Flüchtlinge aus Syrien auf. Das Land zahlt dafür eine hohen Preis, zumal die westlichen Staaten für die Kosten nicht aufkommen wollen und nicht bereit sind, selbst einen signifikanten Anteil der Flüchtluinge aufzunehmen. Dies obwohl die militärische Eskalation des Konfliktes in Syrien maßgeblich durch die Politik der westlichen Staaten erzeugt wurde. In Anbetracht dieser Situation haben wir allen Grund, uns dafür zu schämen, Bürger eines EU oder NATO-Landes zu sein.

Weiterlesen …

(Kommentare: 4)

Thailändischer Militärherrscher Prayuth Jan-och lässt alle Kritiker verhaften

Thailand: Das Land des großen Schweigens

Die  Militärjunta ist dabei, durch Umerziehungsmaßnahmen, Propaganda und die Verfolgung jeder Form von Kritik Thailand zu einer der repressivsten Diktaturen Asiens zu machen. Derweil ist der Widerstand noch schwach und es mangelt insbesondere an einer internationalen Solidarität. 

Weiterlesen …

(Kommentare: 1)

ISIS-Kämpfer mit Wagenladung von Gefangenen

Inferno in Irak, Libyen und Syrien: Die Geister, die wir riefen, werden wir nicht mehr los

Die westliche Politik hat über die Völker des Irak, Syriens und Libyens eine Katastrophe gebracht. Doch weiterhin stellt sich der Westen nicht seiner Verantwortung, sondern hält an einer verfehlten Politik auf Kosten der Menschenrechte fest. 

Weiterlesen …

(Kommentare: 1)

Irak, Syrien, Libyen: Wenn Fehler zu Verbrechen werden

Hunderttausende Menschen fliehen im Irak vor extremistischen Islamisten, die im Irak wie auch in Syrien kämpfen. Aus Verzweiflung hat der Westen mittlerweile sogar in Syrien ein partielles Bündnis mit der al-Nusra Front geschlossen, die dort die offizielle Al Quaida Repräsentantin ist. Man könnte es eine Groteske nennen, aber die Menschen im Irak und in Syrien zahlen hierfür einen bitteren Preis, der sie mit den Menschen in Libyen vereint. Der durch die westliche Politik betriebene gewaltsame Regime-Wandel offenbart sich immer mehr nicht nur als Fehler, sondern als ein Verbrechen. 

Weiterlesen …

(Kommentare: 68)

Dieses Neugeborenen braucht den Schutz der Zivilgesellschaft gegen eine unmenschliche Bürokratie

Säuglings-Abschiebung: Petition zeigt Wirksamkeit

Die Ausländerbehörde des Landkreises Cuxhaven drohte einem soeben geborenen Kind die zwangsweise Ausweisung aus der Bundesrepublik Deutschland und seine Trennung vom Vater an. Eine Petition gegen dieses menschenverachtende Verhalten der Ausländerbehörde und des verantwortlichen Landrates Kai-Uwe Bielefeld fand innerhalb weniger Tage mehr als 55000 Unterzeichner. Auch wenn die Ausländerbehörde aktuell unter dem Druck der Zivilgesellschaft zurück rudert, bleibt die Petition aktuell. Die Petition bedarf dringend der weiteren Unterstützung und Bekanntmachung im Internet. Nur so kann die bedrohte Familie wirksam geschützt werden. 

Weiterlesen …

(Kommentare: 0)

Militärdiktatur in Thailand: Die Demokratiebewegung muss sich auf einen langen Kampf einstellen

Die thailändische Militärjunta überzieht das gesamte Land mit Einschüchterung und politischer Verfolgung. Gleichzeitig legt sie aufgrund der Abhängigkeit des Landes vom Tourismus Wert auf eine nach außen hin gezeigte Normalität. Ein internationaler Widerstand gegen die Militärdiktatur beginnt sich zu formieren, wobei die Demokratiebewegung sich jedoch auf einen langen Kampf einstellen muss. 

Weiterlesen …