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Prioritätensetzung: Ja zu Patriot-Abwehrraketen in der Türkei, Nein zur Ernährung der Flüchtlinge

(Kommentare: 2)

Genug Geld für Raketen, aber kein Geld für die Ernährung von Flüchtlingen? Ist das die letzte Antwort der NATO-Staaten auf den Hunger der syrischen Flüchtlinge?

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hat soeben die Unterstützung für 1.7 Millionen Flüchtlinge aus Syrien in Jordanien, dem Libanon, der Türkei, Irak und Ägypten eingestellt. Grund sei, dass 64 Millionen Dollar fehlten, um die Unterstützung im Dezember weiter bereitstellen zu können. Die UN teilt mit, dass als Konsequenz Flüchtlinge an Hunger leiden werden. Die Folgen würden für die Flüchtlinge auch in Anbetracht der harschen winterlichen Bedingungen, denen sie ausgesetzt seien,  katastrophal sein.

 

Erneut zeigt sich die Heuchelei der sogenannten internationalen Gemeinschaft und ihrer Protagonisten, allen voran der USA und der Staaten der europäischen Gemeinschaft. Während sie für sich eine moralische Überlegenheit proklamieren, Milliarden für Militärprogramme ausgeben und angeblich aus Gründen der Menschenrechte den bewaffneten Kampf gegen Assad, der die Region in ein Inferno stürzte, unterstützen, lassen sie verzweifelte Menschen hungern und frieren. So wie sie sie in großer Zahl durch Zäune abwehren und in den Meeren ertrinken lassen. 

 

Lässt sich diese Verkommenheit noch steigern?

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Kommentar von Susanne Müller |

eigentlich müssten die USA die Kosten übernehmen oder die die an den Waffenverkäufen verdienen

Kommentar von XquaX |

lange behauptete man, demokratien seien nach außen friedlich. mit dieser heuchelei deckte man raubkriege.