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Anschlag von Dortmund: Fremdenfeinde am Werk?

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Nach allem, was wir über den Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus in Dortmund wissen, ist dieser Anschlag nicht von Islamisten verübt worden. Verübt haben diesen Anschlag vielmehr offenbar die scheinbar ärgsten Gegner der Islamisten, die natürlich in Wirklichkeit ihre besten Freunde sind:


Islamhasser und Fremdenfeinde aus dem Umkreis der Pegida-Bewegung oder hartgesottene Rechtsteroristen, die den Islamhass anstacheln wollen.


Die Wahl auf den Fußball liegt da nahe, um eine besonders hohe Empörungswirkung zu erzielen.


Machen wir uns nichts vor: die Fremdenfeinde, Pegidas, Rechtspopulisten und  Rechtsterroristen haben bereits viel mehr erreicht als wie zu denken gewillt sind. Sie haben die Toleranz der Gesellschaft in Deutschland auf nahe den Nullpunkt heruntergefahren. Sie haben Islamhass und Fremdenfeindschaft erfolgreich gesäht. Sie haben die AfD in die Parlamente gebracht. Sie ghaben die schwarz-rote Bundesregierung wie die "Sau durchs Dorf getrieben", hin zu einer Politik der menschenverachtenden Abschottung und Eiseskälte gegenüber Geflüchteten.

 

Transporte in den potentiellen Tod nach Afghanistan gehören bereits zum Alltag. Derzeit bereitet sich die Bundesregieurng vor, Menschen nach Libyen zurückzuschieben, wo nicht wenitge von ihnen in den durch die UN dokumentierten Folter-, Vergewaltigungs- oder Tötungslagern enden werden. Bundeskanzlerin Merkel wird demnächst offenbar mit einem geradezu von der AfD abgekupferten Anti-Flüchtlingswahlkampf zurück in ihre Amt gewählt werden wollen. Die Abschiebung von Menschen erklärte sie ernsthaft zur bundesdeutschen Priorität.


Deutschland steht menschenrechtsbezogen am Abgrund. Der Anschlag von Dortmund will sicherstellen, dass wir noch tiefer fallen, anstatt uns aus der eigenen Schande zu befreien. Das Schlimmste ist, dass er damit Erfolg haben könnte.

Verfassser: Guido F. Gebauer

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